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  • Calmira II. D / Die Hauptkomponenten

    © 2001 VV-Software / Martin van der Veer
  • Calmira II. D / Die Hauptkomponenten

    Inhalltsverzeichnis
     
    Arbeitsplatz
    Explorer
    Symbolfenster
    Papierkorb
    Taskleiste und Systemablage
    Startmenü
    Verknüpfungen  (Desktop-Symbole, Aliase)
    Arbeitsoberfläche
    Task-Manager
  • Arbeitsplatz

    Das Arbeitsplatzfenster zeigt alle im System gefundenen Laufwerke an. Darüber hinaus kann man auch Symbole für wichtige Systemprogramme anlegen. Das muss man aber nicht tun.

    Ein Hinweis zur Optik: Wenn man - wie hier zu sehen ist - nicht die Standardknöpfe für das Systemmenü sowie für die Verkleinerungs-, Vergrößerungs- bzw. Wiederherstellungsbox haben will, kommt man um einen Patch des Grafiktreibers nicht herum. Mit einem Werkzeug wie dem "Borland Resource Workshop" klappt das meistens problemlos. Bei der Gelegenheit kann man auch die Systemicons austauschen... Bezeichnungen der Laufwerke legt man über die Systemeinstellungen fest; auf der Registerkarte "Erweitert" gibt es hierfür den Abschnitt "Drives".

    Das Kontextmenü, welches man mit einem Rechtsklick zwischen die Symbole bzw. auf die freie Fläche aufruft, erscheint auch, wenn das Arbeitsplatzfenster als Symbol gezeigt wird und man darauf rechtsklickt.

    Die einzelnen Laufwerkssymbole haben jeweils ein eigenes Kontextmenü. Hier kann man das Laufwerk in einem Symbolfenster öffnen, den Dialog Laufwerks-Eigenschaften aufrufen oder einen Alias erstellen.
    Letzteres bewirkt, dass im Stammverzeichnis des Laufwerks, auf dem sich das Windows-Verzeichnis befindet, eine Verknüpfung zu dem gewählten Laufwerk angelegt wird.

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  • Explorer

    Nach dem Vorbild von Windows 4.x und NT wird das Dateiwerkzeug auch in Calmira als "Explorer" bezeichnet. Gegenüber dem Dateimanager von Windows 3.1x besitzt er eine Fülle erweiterter Möglichkeiten.

    Sein charakteristisches Merkmal ist zunächst, dass er nicht (wie vom Dateimanager her gewohnt) mehrere Verzeichnisfenster für verschiedene (oder auch dasselbe) Laufwerk(e) erzeugen kann, sondern dass der Inhalt aller Laufwerke in einem einheitlichen Verzeichnisbaum dargestellt wird.

    Der Inhalt des in der Baumstruktur markierten Verzeichnisses wird im rechten Teil des Fensters dargestellt. Beide Teile besitzen je ein eigenes Kontextmenü, mit dem man alle verfügbaren Aktionen steuern kann.

    Beim Navigieren durch den Verzeichnisbaum kann man mit der Maus auf die  - und  -Zeichen klicken, um Zweige zu erweitern oder zu schließen; ein Doppelklick auf Laufwerks- oder Verzeichnisnamen (bzw. -symbole) hat dieselbe Wirkung.

    Über die "Dateisystem-Einstellungen" lässt sich festlegen, dass der Explorer beim Start stets das Verzeichnis anzeigt, in dem er zuletzt geschlossen wurde.

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  • Symbolfenster

    Der Inhalt von Laufwerken und Verzeichnissen lässt sich auch ohne den Verzeichnisbaum des Explorers in Symbolfenstern anzeigen. Dies ist sowohl in Form großer Symbole, kleiner Symbole als auch in der Detailansicht möglich.

    Die Fensterobjekte reagieren ebenfalls auf die bei Arbeitsplatz beschriebenen Aktionen. Das Kontextmenü erscheint nicht nur beim Rechtsklick in die freie Fläche des Fensterinhalts, sondern der Klick wird auch auf der freien Fläche der Funktionsleiste und der Statuszeile sowie auf dem Fensterrand ausgewertet.

    Beim Rechtsklick auf die Symbole bzw. die Zeilen in der Detailansicht erscheint das jeweilige objektbezogene Kontextmenü. Das bietet verschiedene Aktionen an, je nachdem, ob das Symbol ein Dateisymbol oder eine Verknüpfung (ein Alias) ist.

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  • Papierkorb

    Der Papierkorb kann nach Wunsch dafür sorgen, dass gelöschte Dateien und Verzeichnisse eine Weile aufbewahrt werden. Falls man also unvorsichtig war und etwas zu schnell gelöscht hat, sind die Daten nicht verloren. Hat man den Papierkorb aktiviert, so nimmt er alle gelöschten Dateien und Verzeichnisse auf, bis man ihn absichtlich leert oder die voreingestellte Kapazität ausgeschöpft ist. Solange sich Objekte im Papierkorb befinden, kann man sie mit einem Mausklick zuverlässig wiederherstellen.

    Will man den Papierkorb gar nicht benutzen, so kann man ihn vom Desktop entfernen. Hierzu kann man aus seinem Kontextmenü "Eigenschaften" auswählen und einfach die Bezeichnung seines Fensters löschen.

    Befinden sich gelöschte Verzeichnisse im Papierkorb, so kann man sie sich mit einem Doppelklick in einem neuen Symbolfenster anzeigen lassen. Die Verwaltung des "Mülls" geschieht innerhalb des Dateisystems und ist daher sehr sicher.
    Es empfiehlt sich, beim Vorhandensein mehrerer Laufwerke auf jedem Laufwerk ein Verzeichnis für den Papierkorb einzurichten, weil das Löschen und Wiederherstellen schneller geht, wenn die Objekte nicht auf andere Laufwerke kopiert werden müssen. Hierfür ruft man über die Systemeinstellungen den Abschnitt "Bin Locations" auf der Registerkarte "Erweitert" auf, wo man die erforderlichen Eintragungen machen kann.

    Will man - trotz aktivierten Papierkorbs - ein (oder mehrere) Objekt(e) sofort löschen, so muss man beim Löschen die Umschalttaste gedrückt halten.

    Der Papierkorb ist nicht aktiv, wenn Dateien aus dem "Suchen"-Dialog gelöscht werden oder wenn das Löschen durch andere Programme (z.B. den Dateimanager) geschieht.

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  • Taskleiste

    Allgemeines:

    Die Taskleiste besteht aus mehreren Elementen. Zunächst zeigt sie den Start-Button und für jeden*) aktiven Prozess einen Schaltknopf. Außerdem befindet sich an ihrem rechten Ende die Zeitanzeige. Bewegt man die Maus in diesen Bereich, erhält man Auskunft über die verfügbaren Systemressourcen. Neben der Uhr befindet sich die "Systemablage", das ist ein Bereich, in dem man Symbole zum Schnellstart wichtiger Programme anlegen kann.

    Die beiden Hauptaufgaben der Taskleiste bestehen darin, das Startmenü zu öffnen und zwischen aktiven Programmen umzuschalten.
    Dies geschieht, indem man mit der Maus auf die Schaltknöpfe klickt. Benutzt man die rechte Maustaste, so erscheint das Systemmenü des jeweiligen Programms.

    Die Schaltknöpfe können aber noch mehr. So kann man z.B. eine Textdatei aus einem Symbolfenster auf den Schaltknopf der Textverarbeitung ziehen, um den Text zur Bearbeitung zu öffnen. Ist der Druckmanager aktiv, so können druckbare Dokumente aus Symbolfenstern auf den Schaltknopf des Druckmanagers gezogen und so gedruckt werden, ohne dass man erst ausdrücklich das Programm starten müsste, mit dem die Datei erstellt wurde. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Dateityp in der Registry richtig erfasst und die zum Druck erforderliche Anwendung dort bekannt ist.

    Außerdem: Wenn das Desktop mit Fenstern zugedeckt ist und man Zugriff auf eines der Desktop-Symbole haben will, dann muss man nicht erst alle Fenster verkleinern, sondern es genügt ein Doppelklick auf die freie Fläche der Taskleiste, um die Symbole in den Vordergrund zu bringen.

    Die Taskleiste hat ein eigenes Kontextmemü, welches vor allem raschen Zugriff auf die Startmenü-Einstellungen und Taskleiste-Einstellungen gibt. Das ist aber nicht alles: Ein wichtiges Hilfsmittel ist auch der Eintrag "Programm entfernen". Es kann vorkommen, dass ein Programm nicht mehr reagiert, aber das System dadurch nicht "eingefroren" ist. Um ein hängengebliebenes Programm zu beenden, kann man mehrere Wege wählen, z.B. entweder den Taskmanager bemühen oder den "Dreifingergriff" auslösen. Hier kommt nun eine weitere Möglichkeit dazu. Klickt man auf den genannten Menüeintrag, so werden alle Knöpfe auf der Taskleiste desaktiviert und der Cursor bekommt eine neue Form.

    Bewegt man nun diesen Cursor auf den Schaltknopf des nicht reagierenden Programms und klickt ihn mit der linken Maustaste an, so kann der Prozess beendet werden. (Klickt man rechts, wird die Aktion abgebrochen.) Hierbei muss man bedenken, dass es ratsam ist, nach einer solchen Aktion den Windows-Neustart ins Auge zu fassen. Denn beim Abschießen eines Prozesses können die von ihm genutzten Speicherbereiche und Systemressourcen nicht ordnungsgemäß freigegeben werden.

    Die Systemablage:

    Dieser Ort dient zum Anlegen von Symbolen für häufig genutzte Programme. Diese Symbole haben besondere Eigenschaften, und die Programme, die von hier aus gestartet werden, verhalten sich anders als beim Start aus dem Startmenü oder per Desktop-Symbol. Sie erhalten während ihrer Aktivität grundsätzlich keinen Schaltknopf auf der Taskleiste, und es ist nicht möglich, mehrere Instanzen desselben Programms von hier aus zu starten. Ein erneuter Klick auf eines dieser Symbole wird aber das entsprechende Programmfenster in den Vordergrund holen.

    Um Programme in die Systemablage einzutragen, kann man aus dem Kontextmenü des Startknopfes oder des Arbeitsplatzes (oder aus dem Startmenü) den Eintrag "Taskleiste-Einstellungen" auswählen und über die Registerkarte "Zusätzlich" die gewünschten Einträge vornehmen. Oder man geht über die "Systemeinstellungen / Erweitert / Applet Tray"... Man kann natürlich auch die Datei CALMIRA.INI per Editor öffnen und dort eintragen, was man wünscht.

    Es gibt aber eine viel einfachere Methode: Man legt im Calmira-Verzeichnis ein Unterverzeichnis "TRAY" an und erstellt dort Aliase, die auf die gewünschten Programme zeigen. Auf diese Weise ist der Start mehrerer Instanzen grundsätzlich möglich.

    Wenn man wünscht, dass aus der Systemablage gestartete Programme während ihrer Aktivität trotzdem in der Taskleiste erscheinen, sich aber nicht der Aliase bedienen will, so gibt es eine andere Möglichkeit: Man gibt dem Programme einfach einen Kommandozeilenparameter mit auf den Weg ! Man kann z.B. einen Dummy-Parameter (z.B. "/1") anhängen und schon vergessen sie ihre Allüren. Wenn sich sinnvolle Parameter übergeben lassen, so ist das natürlich die feinere Lösung.

    Beispiel: Man legt einen Eintrag für 'WINZIP' an:

    Der angehängte Parameter 'M:\NEU.ZIP' bewirkt nicht nur, dass gleich ein Archiv namens 'NEU.ZIP' auf dem Laufwerk M: (das könnte z.B. eine RAM-Disk sein) angelegt wird, sondern das Winzip-Fenster landet beim Verkleinern als Schaltknopf auf der Taskleiste. Ohne den Parameter erschiene es als normales Symbol auf der Arbeitsoberfläche.
    Auch bei Parameterübergabe gilt, dass der Start weiterer Instanzen aus der Systemablage nicht möglich ist. Gibt es für dasselbe Programm jedoch Startmenü-Einträge oder Desktop-Symbole, dann kann man es von dort aus ein weiteres Mal starten (Natürlich nur, wenn das Programm nicht von sich aus so ausgelegt ist, dass es dies verhindert).

    Man kann auch Programme absichtlich davon ausschließen, dass für sie ein Schaltknopf auf der Taskleiste angelegt wird. Hierfür gibt es die Registerkarte "Ausschlüsse" in den "Taskleiste-Einstellungen".

    Die Taskleiste lässt sich in ihrer Größe verändern; falls sehr viele Fenster geöffnet sind, kann das die Übersicht erhöhen. Hierzu greift man einfach mit der Maus den oberen Rand der Taskleiste und zieht ihn bei gedrückter Maustaste aufwärts oder abwärts.

    Man kann die Taskleiste auch an den oberen Bildschirmrand versetzen. Hierfür greift man sie mit der Maus nicht am Rand, sondern auf einem freien Stück ihrer Oberfläche und zieht sie einfach ein Stück nach oben. Zurück geht es entsprechend.


    *)  fast jeden Prozess, müsste man eigentlich sagen. Denn es gibt Programme, die weigern sich einfach, sich von der Taskleiste einfangen zu lassen. Sie werden stattdessen als Symbol auf der Arbeitsoberfläche abgelegt, wie man das von der klassischen Windows 3.1-Oberfläche gewohnt war. Es handelt sich dabei zumeist um Prozesse, die kein Hauptfenster haben oder deren Hauptfenster nicht über ein Systemmenü verfügt.

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  • Startmenü

    Das Startmenü öffnet sich beim Mausklick auf den Startknopf. Man kann auch einstellen, dass es zusätzlich auf einen Rechtsklick auf das Arbeitsplatz-Symbol reagiert. Tut man dies, so steht das Kontextmenü des Arbeitsplatzes nicht mehr zur Verfügung, solange das Arbeitsplatz-Fenster nicht geöffnet ist.

    Die Standardeinstellung ist, dass sich das Startmenü beim Loslassen der Maustaste öffnet. Das kann man ändern, so dass sich das Menü beim Loslassen der Maustaste bereits wieder schließt. Bei dieser Einstellung muss man mit gedrückter Maustaste durch das Menü wandern, was weitere Klicks beim Wechsel der verschiedenen Menüebenen überflüssig macht.
    Änderungen am äußeren Erscheinungsbild und am Verhalten des Startmenüs werden über die Registerkarte "Erweitert" der Systemeinstellungen vorgenommen.

    Im Startmenü lassen sich verschiedene Arten von Einträgen anbringen. Das Nächstliegende sind einmal Einträge zum Starten von Programmen. Aber es gibt mehr Möglichkeiten.
    Man kann zum Beispiel auch direkt auf Dokumente zeigen, wenn diese über die Systemregistrierung oder die WIN.INI richtig mit einer geeigneten Anwendung verknüpft sind.
    Außerdem verfügt Calmira über einige interne Befehle, die man im Startmenü (und in Scripts) verwenden kann. Da gibt es z.B. den Befehl "$LargeIconFolder <Lw:\Pfad>", mit dem man ein Symbolfenster in der Ansicht "Große Symbole" öffnen kann, auch wenn als Standardansicht "Details" voreingestellt ist.
    Auch Einträge, die auf Laufwerke zeigen und natürlich Internet-Adressen kann man in das Startmenü eintragen.
    Die Verschachtelungstiefe des Startmenüs ist faktisch unbegrenzt.

    Wie man die Einträge vornimmt, ist an anderer Stelle erläutert.

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  • Verknüpfungen

    Wirrwarr und Klärung:

    Es ist ein misslicher Umstand, dass der Begriff "Verknüpfung" in der Windows-Welt mehrere Bedeutungen hat. Und Calmira setzt noch eins drauf. Aber egal. Wir einigen uns an dieser Stelle, dass der Begriff "Verknüpfung" in erster Linie der Oberbegriff ist, unter den vier Begrifflichkeiten einsortiert werden können:

    ·  Verknüpfungen zu Objekten über ein Desktop-Symbol,
    ·  Verknüpfungen zu Objekten über einen Alias in einem Verzeichnis und
    ·  Verknüpfungen zu Objekten über einen Startmenü-Eintrag sowie
    ·  Verknüpfungen zwischen Dateitypen und den dazu gehörenden Programmen über die Systemregistrierung und die WIN.INI.

    Objekte in dem vorgenannten Sinne sind Laufwerke, Verzeichnisse, Programme, Dokumente und Internet-Adressen.

    Worum es hier geht, sind die ersten beiden der genannten vier Begriffe. Welcher von beiden gemeint ist, ergibt sich meist aus dem Zusammenhang, aber ich bemühe mich, die Worte "Alias" und "Desktop-Symbol" gezielt einzusetzen um die Unterschiede deutlich zu machen.

    Gemeinsam ist ihnen zunächst einmal, dass sie kein selbständiges "Leben" haben, sondern nur in Zusammenarbeit mit denjenigen Objekten eine sinnvolle Existenz fristen, auf die sie zeigen. Denn das ist der eigentlich passende Begriff: Zeiger auf ein Objekt. Wenn das Objekt nicht existiert, können sie zeigen, solange sie wollen, da ist nichts mit ihnen anzufangen.

    Desktop-Symbole:

    Diese werden angelegt, indem man entweder den Menüeintrag "Neue Verknüpfung..." aus dem Kontext-Menü der Arbeitsoberfläche wählt und die erforderlichen Daten dort einträgt, oder indem man aus einem Symbolfenster oder dem Arbeitsplatz-Fenster ein Objekt mit der Maus aufs Desktop zieht.

    Das Symbol hat ein eigenes Menü, das sich auf einen einfachen Linksklick hin öffnet. Hat man in den Desktop-Einstellungen festgelegt, dass Verknüpfungen nur an der Titelleiste verschoben werden können, so erscheint auch das Menü nur beim Klick auf die Titelleiste.

    Die Speicherung der Symbole erfolgt in der CALMIRA.INI, nicht im Dateisystem. Wer also Windows 4.x oder NT kennt und Vergleiche anstellt, wird das Verzeichnis "Desktop" hier vergeblich suchen.
    Übrigens: Neu angelegte Desktop-Symbole werden erst beim orndungsmäßigen Beenden von Calmira gespeichert.

    Aliase:

    Im Gegensatz zu den Desktop-Symbolen sind Aliase tatsächlich Dateien, die Angaben über das Objekt enthalten, auf welches sie zeigen. Man erkennt sie an der Endung "ALS". Auch Aliase können durch Ziehen von Objekten erzeugt werden, wenn das Ziel ein Laufwerk oder Verzeichnis ist. Normalerweise werden Dateien beim Ziehen von einem Verzeichnis in ein anderes kopiert oder verschoben. Hält man jedoch die Umschalttaste gedrückt, so wird automatisch ein Alias erzeugt.

    Aliase sind eine sehr handliche Sache. Zum Beispiel kann man ein Verzeichnis anlegen, in dem man Aliase für wichtige Internet-Adressen aufbewahrt.
    Das ist eine zusätzliche Möglichkeit zu den Netscape-Lesezeichen oder Microsoft-Favoriten. Und es hat den Vorteil, dass man nur auf den Alias klicken muss, um Netscape oder Internet Explorer automatisch zu starten und den Verbindungsaufbau in Auftrag zu geben (je nach Konfiguration).

    Da Aliase Dateien sind, verhalten sie sich auch wie solche. Aber ihr Kontextmenü weist eine Besonderheit auf. Der Eintrag "Duplizieren" fehlt und dafür gibt es "Verknüpfung bearbeiten". Außerdem unterscheidet sich die Anzeige in Symbolfenstern vom Erscheinungsbild anderer Objekte. Wenn man aus der Detailansicht zur Anzeige großer Symbole wechselt, sieht man, dass sie nicht mehr ihre Dateinamem tragen ("...als"), sondern dass die eingegebenen Bezeichnungen für die Verknüpfung im Symbolfenster erscheinen.
    Und das ist ihre eigentliche Stärke. Denn es gibt ja bei der Arbeit mit Calmira neben unerschöpflichen Möglichkeiten auch Einschränkungen. Erst einmal kann man nicht beliebig viele Desktop-Symbole anlegen, weil der Bildschirm irgendwann voll ist. Außerdem ist das eine Frage der Übersichtlichkeit. Zweitens ist es empfehlenswert, das Startmenü nicht übermäßig wuchern zu lassen, weil das die Systemressourcen schrumpfen lässt.
    Aber Verzweigungen des Startmenüs oder zuviele Desktop-Symbole lassen sich ersetzen, indem man in einem Verzeichnis, das nur diesem Zweck dient, eine Anzahl von Aliasen unterbringt, welche die Aufgaben der (bisher vorhandenen oder eigentlich gewünschten) Untereinträge oder Desktop-Symbole übernehmen. Im Startmenü bleibt dann nur der Eintrag "$LargeIconFolder %calmira%\alias.1", welcher eben dieses Verzeichnis in der Ansicht "Große Symbole" öffnet. Wenn man diesem Verzeichnis dann eine aussagekräftige Überschrift gibt (wie im oben abgebildeten Beispiel), ist die Sache perfekt.
    Die Sortierung der Aliase nach Namen erfolgt anhand der Dateinamen, nicht nach den Beschreibungen. Man kann sie einfach sortieren, indem man den ersten Buchstaben des Dateinamens entsprechend der erwünschten Reihenfolge ändert (Taste F2).

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  • Arbeitsoberfläche

    Eigenschaften:

    Die Arbeitsoberfläche, das (nicht der !) sogenannte Desktop ist ein wichtiges Objekt bei der Handhabung von Calmira, sie dient beileibe nicht nur zur Ablage des Hintergrundbildes. Sondern sie ist ein "Benutzerinterface". Folgende Reaktionen zeigt sie (wenn die entsprechenden Features nicht absichtlich desaktiviert sind):
    Doppelklick. . . . .der Taskmanager wird gestartet
    Rechtsklick. . . . .das Kontextmenü erscheint
    linke Maustaste gedrückt
    halten, dann Rechtsklick
    . . . . .Alle Desktop-Symbole kommen in den Vordergrund

    Aktionen aus dem Kontextmenü:

    Vieles ist hier selbsterklärend, daher gehe ich nur auf Besonderheiten ein.

    Der Dialog, der auf "Verzeichnis öffnen" erscheint, kann nicht nur das, was der Titel vermuten lässt, sondern man kann damit auch ein neues Verzeichnis erzeugen. Dabei ist es wichtig, dass man an Folgendes denkt:
    Will man ein bestehendes Verzeichnis öffnen, so darf die Angabe des Ziels nicht mit einem Backslash abgeschlossen werden.
    Trägt man den Backslash mit ein, so wird (falls das Verzeichnis nicht existiert) ein neues Verzeichnis angelegt und dann gleich in einem Symbolfenster geöffnet. Existiert es bereits, so erscheint zwar die Meldung, dass es nicht gefunden worden wäre, aber es wird dann trotzdem einfach geöffnet. Kleiner Schönheitsfehler, aber nicht tragisch.

    Will man nur bestimmte Dateien sehen, so kann man das durch die Angabe von Stellvertreterzeichen gleich beim Öffnen des Verzeichnisses so in Auftrag geben: C:\WINDOWS\*.INI öffnet das Windows-Verzeichnis und zeigt alle dort enthaltenen INI-Dateien an.

    Auch mit dem Menüeintrag "Programm ausführen" kann man mehr anstellen als zunächst vermutet. Es ist auch hiermit möglich, Verzeichnisse zu öffnen, wenn man den Pfad richtig eintippt. Stellvertreterzeichen sind hier jedoch nicht erlaubt. Dafür hat man den Vorteil, dass der Zugriff in der Auswahlliste gespeichert wird und man sich so beim nächsten Mal die Tipparbeit sparen kann.

    Wählt man "Neue Verknüpfung / Verzeichnis" und gibt den Namen für ein noch nicht existierendes Verzeichnis an, so kann es in einem Arbeitsgang mit dem Anlegen des Desktop-Symbols erzeugt werden.

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  • Task-Manager

    Zu Calmira gehört auch ein Taskmanager, der die Taskliste von Windows ersetzt. Hierzu verschiebt man ihn einfach ins Windows-Verzeichnis und überschreibt das Original. Oder man rettet den alten Taskmanager vorher durch Umbenennung, z.B. in TASKMAN1.EXE.

    Die Desktop-Symbole von Calmira sind tatsächlich Programmfenster und bei manchen Taskmanagern reagieren sie auf den Befehl "Symbole anordnen" und richten sich am unteren Bildschirmrand aus, wie man das von der klassischen Windows 3.1-Oberfläche gewohnt ist. Das passiert mit dem Calmira-Taskmanager nicht. Aber auch wenn andere Programme ein solches Unheil angerichtet haben, genügt der Befehl "Symbole wiederherstellen" aus dem Kontextmenü der Arbeitsoberfläche oder ein Klick auf das Computersymbol des "Über Calmira"-Dialogs, der im Kontext-Menü des Arbeitsplatzes unter "Hilfe" zu finden ist.
    Allerdings sollte man vor dem Wiederherstellen alle Programm- und Verzeichnisfenster schließen, sonst werden sie in die Aufräumaktion mit einbezogen und das fördert die Übersicht nicht.

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