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  • Calmira II. D / Tips zur Arbeitsweise

    © 2001 VV-Software / Martin van der Veer
  • Inhalltsverzeichnis
     
    Fensterhandhabung
    Tastaturkürzel
    Markieren von Objekten
    Datei-Operationen
    Internet
    Beschreibungen für Dateien
  • Fensterhandhabung

    Um zwischen den Calmira-Fenstern hin und her zu schalten, benutzt man die Tastenkombination Strg+TAB, während man durch die Windows-Prozesse mit Alt+TAB schaltet.

    In den Einstellungen der Arbeitsoberfläche gibt es die Option "Neue Verzeichnisse im selben Symbolfenster öffnen". Die dort festgelegte Einstellung wird in die jeweils andere 'umgedreht', wenn man beim Doppelklick auf das zu öffnende Fenster die Alt-Taste gedrückt hält.

    Wie die Calmira-Fenster auf die Maus reagieren, zeigt die nachfolgende Grafik:

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  • Tastaturkürzel

    Calmira-eigene Befehle
    (Nur wirksam, wenn wenigstens ein Symbolfenster geöffnet ist und den Fokus hat.
    Ist der Explorer im Vordergrund, so haben sie teils andere, teils keine Wirkung.)

    TasteBefehlVorgang
    F2 Umbenennen Ändert den Namen von Dateien / Verzeichnissen
    F3 Suchen Öffnet den Dialog 'Dateien suchen'
    F5 Auffrischen Aktualisiert den Inhalt eines Symbolfensters
    Strg+F5 Stapeln Ordnet geöffnete Symbolfenster überlappend an
    Umsch+F5 Anordnen Ordnet Desktop-Symbole am unteren Bildrand an
    <-DEL Höhere Ebene Öffnet das übergeordnete Symbolfenster
    / Alle schließen Schließt alle Symbolfenster
    * Andere schließen Schließt Symbolfenster bis auf das aktive
    + Untergeordnete schließen Schließt untergeordnete Symbolfenster
    - Übergeordnete schließen Schließt übergeordnete Symbolfenster
    \ Stammverzeichnis Öffnet das Stammverzeichnis des aktuellen Laufwerks
    Strg+Umsch+ <Laufwerksbuchst.> Laufwerk zeigen Öffnet ein Symbolfenster für das Stammverzeichnis des gewählten Laufwerks
    Strg+A Alles auswählen/abwählen Markiert alle Dateien oder hebt die Markierung auf (auch: Komma-Taste)
    Strg+C Kopieren Die markierten Objkekte werden zum Kopieren vorbereitet
    Strg+X Ausschneiden Die markierten Objkekte werden zum Ausschneiden vorbereitet
    Strg+V Einfügen Die zum Kopieren oder Ausschneiden vorbereiteten Objkekte werden eingefügt und ggf. aus dem Ursprungsverzeichnis gelöscht
    Strg+D Duplizieren Die Kopie einer Datei wird in demselben Verzeichnis erzeugt
    Strg+E Explorer Das aktive Symbolfenster wird in der Exploreransicht gezeigt
    Strg+O Verzeichnis öffnen Der 'Verzeichnis öffnen'-Dialog wird gezeigt
    Strg+P Drucken Der 'Datei drucken'-Dialog wird gezeigt
    Strg+Z Zwischenablage Der Pfad des aktuellen Symbolfensters (wenn keine Objekte markiert sind) oder eine Verzeichnis-Übersicht mit Angabe des Pfades und der markierten Objekte wird in die Zwischenablage geschrieben
    Strg+U gelöschte Dateien wiederherstellen Startet das voreingestellte 'Undelete'-Programm
    beliebiger Buchstabe gehe zu springt zum nächstfolgenden Dateinamen, der mit dem eingetippten Buchstaben beginnt
    ? Maske wählen Öffnet den 'Filter setzen'-Dialog
    . (Punkt) Titelsuche Öffnet einen Dialog für die inkrementelle Suche nach einer bestimmten Datei
    , (Komma) Alles auswählen/abwählen Markiert alle Dateien oder hebt die Markierung auf
    Umsch+N nach Name Sortiert die Objekte eines Symbolfensters nach dem Dateinamen
    Umsch+T nach Typ Sortiert die Objekte eines Symbolfensters nach dem Dateityp
    Umsch+S nach Größe Sortiert die Objekte eines Symbolfensters nach der Größe
    Umsch+D nach Datum Sortiert die Objekte eines Symbolfensters nach dem Datum der letzten Änderung

    Selbstdefinierte Tastaturkürzel

    Man kann selbst Tastaturkürzel definieren, um bestimmte Aktionen per Tastendruck auszulösen. Näheres hierzu an anderer Stelle.

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  • Markieren von Objekten

    Klickt man ein Symbol in einem Symbolfenster an, so wird es markiert (es erhält einen farbigen Hintergrund) und fokussiert (durch eine gepunktete Umrandung erkennbar). Manche Dateioperationen wirken auf alle markierten Objekte, andere nur auf das fokussierte.

    So geht man vor:

    um dies zu erreichen...... tut man dies:
    ein einzelnes Objekt markierenmit der linken Maustaste darauf klicken
    eine Gruppe von Objekten markierenmit der linken Maustaste auf das erste Objekt klicken, die Umschalttaste drücken und dann mit der linken Maustaste auf das letzte Objekt klicken.
    mehrere einzelne Objekte markierendie Steuerung-Taste drücken und mit der linken Maustaste auf die Objekte klicken
    die Markierung einzelner Objekte aufhebendie Steuerung-Taste drücken und mit der linken Maustaste auf das Objekt klicken
    die Markierung(en) aufhebenin einen freien Bereich des Symbolfensters klicken
    alles markieren oder alles 'ent'markierenmit der linken Maustaste auf die Statusleiste klicken, und zwar dort, wo die Beschriftung 'Markiert: ... Objekte... Bytes' zu sehen ist (oder die Komma-Taste drücken, auch Strg+A)
    mit einer Dateimaske markierenmit der rechten Maustaste auf die Statusleiste klicken, und zwar dort, wo die Beschriftung 'Markiert: ... Objekte... Bytes' zu sehen ist

    Hat man sich für die Darstellung der Dateien innerhalb des Symbolfensters die Anzeigeform 'große Symbole' oder 'kleine Symbole' ausgesucht, so kann man einen Block von Objekten auch markieren, indem man bei gedrückter linker Maustaste einen Rahmen um die Symbole zieht.
    Übrigens kann man die Markierung auch mit der Tastatur erreichen. Hat das gewünschte Fenster den Fokus (mit [Strg]+[TAB] auswählen), drückt man die 'Pfeil auf'- oder 'Pfeil ab'-Taste. Wenn das erste Objekt markiert ist, kann man bei gedrückter Umschalttaste einen Bereich markieren.
    Alles markieren oder alles 'ent'markieren erfolgt durch Anschlagen der Komma-Taste oder wie bei späteren Windows-Versionen auch durch die Tastenkombination [Strg]+[A].

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  • Datei-Operationen

    Wie vom Dateimanager her gewohnt, können Dateioperationen auch bei Calmira durch Ziehen mit der Maus ausgeführt werden. Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten.

    Die verschiedenen Vorgänge werden nachfolgend der Reihe nach beschrieben, ich hoffe, ich habe nichts Wichtiges vergessen. Der Begriff 'Objekte' umfasst hier Dateien und Verzeichnisse. Dass die betreffenden Objekte vor dem Ausführen der jeweiligen Aktion markiert werden müssen, ist wohl bekannt.

    Kopieren von Objekten

    Zu unterscheiden ist hierbei, ob die Kopie in demselben oder in einem anderen Verzeichnis angelegt werden soll. In demselben Verzeichnis lassen sich nur Kopien von Dateien erzeugen. Dies geschieht mit der Tastenkombination 'Strg+D' oder dem Eintrag 'Duplizieren' aus dem Kontextmenü der Datei.

    Sollen Objekte in andere Verzeichnisse kopiert werden, so gibt es mehrere Wege. Übersichtlich ist es, sich Quell- und Zielverzeichnis so nebeneinander auf dem Bildschirm anzuordnen, dass sie sich möglichst nicht überlappen. Dann greift man das (oder die) markierte(n) Objekt(e) mit der Maus, zieht sie bei gedrückter linker Taste an den Zielort und lässt sie dort fallen, indem man die Maustaste loslässt. (Hierbei ist vorausgesetzt, dass 'Kopieren' als Standardvorgang beim Ziehen von Objekten eingestellt ist.)
    Einfacher ist es aber - für meinen Geschmack - wenn man nach dem Markieren der zu kopierenden Objekte in der Symbolleiste auf den Knopf 'Kopieren' drückt oder den entsprechenden Eintrag aus dem 'Bearbeiten'-Menü auswählt, dann in das Zielfenster wechselt und dort 'Einfügen' in Auftrag gibt, das geht ebenfalls per Symbolknopf oder 'Bearbeiten'-Menü (oder mit den Tasten 'Strg+C' und 'Strg+V'). Hierbei umschifft man noch ein kleines Problem: Wenn (was wohl der Normalfall ist) das Ziehen von Dateien auf Programme in den 'Dateisystem-Einstellungen' aktiviert wurde, muss man beim Fallenlassen zwecks Kopierens aufpassen, dass man einen Bereich im Zielfenster erwischt, in dem keine Programmdateien liegen.

    Übrigens kann man Dateien auch auf ein anderes Laufwerk oder in ein anderes Verzeichnis kopieren, wenn man sie auf ein Desktop-Symbol zieht, welches man für das Ziel eingerichtet hat (z.B. für das Diskettenlaufwerk). Außerden kann als Ziel auch der Schaltknopf eines verkleinerten Symbolfensters dienen, der auf der Taskleiste liegt.

    Verschieben von Objekten

    Dieser Vorgang unterscheidet sich vom Kopieren nur dadurch, dass nach dem Kopiervorgang die gezogenen Objekte aus dem Quellverzeichnis gelöscht werden. (Genau genommen stimmt das nur, wenn Quelle und Ziel auf verschiedenen Laufwerken liegen, ansonsten ändert das Betriebssystem einfach die Pfadangaben in der Dateibelegungstabelle... aber das ist eigentlich hier nicht so wichtig.)
    Also ist der Kern der Aktion derselbe, nämlich: Objekte markieren und zum Ziel bewegen. Aber man muss entweder (wenn man den komfortablen Weg wählt) statt des Knopfes 'Kopieren' den Knopf 'Ausschneiden' drücken (bzw. die Tasten 'Strg+X' und 'Strg+V' benutzen) oder (wenn man mit der Maus ziehen will) beim Beginn der Bewegung die Alt-Taste drücken. Hat man das vergessen, so klickt man vor dem Loslassen einmal kurz die rechte Maustaste, und siehe da: der Cursor zeigt an, dass er die Änderung der Absicht durchschaut hat.

    Der letzte Absatz zum Thema 'Kopieren' gilt entsprechend.

    Löschen von Objekten

    Die markierten Objekte werden gelöscht oder (je nach Einstellung) in den Papierkorb verschoben, wenn man den Symbolknopf 'Löschen' drückt oder aus dem 'Datei'-Menü bzw. dem Kontextmenü der markierten Objekte 'Löschen' auswählt. Man kann stattdessen auch die 'Entf.'-Taste drücken.

    Ziehen von Dokumenten auf Programme

    Dies ist eine bequeme Möglichkeit, eine Datei mit einem anderen als dem standardmäßig (per Registry oder WIN.INI) verknüpften Programm zu öffnen. Man macht dasselbe, als wenn man die Datei in das Verzeichnis kopieren will, wo das Programm liegt, zielt aber beim Loslassen genau auf die Programmdatei. Dann wird das Programm gestartet und öffnet die übergebene Datei.

    Da gibt es aber auch - wer hätte etwas Anderes erwartet... - wieder weitere Möglichkeiten. Genau wie beim Kopieren oder Verschieben kann man als Ziel auch Desktop-Symbole oder Schaltknöpfe auf der Taskleiste benutzen.

    Dokumente drucken

    So ähnlich wie das Ziehen auf Programme funktioniert auch das Drucken von Dokumenten. Voraussetzung ist, dass der Dokumenttyp in der Registry angemeldet und die zum Drucken erforderliche Anwendung dort bekannt ist.
    Unter dieser Voraussetzung kann man nach dem Markieren einfach 'Strg+P' drücken, und der Druckauftrag geht nach Bestätigung des 'Datei drucken'-Dialogs auf die Reise. Man kann das Dokument auch auf das geöffnete Programmfenster des Druckmanagers oder - bei verkleinertem Fenster - auf seinen Symbolknopf in der Taskleiste ziehen. Nur mit einem Desktop-Symbol wird man in diesem Fall keinen Erfolg haben.

    Erstellen von Verzeichnissen

    Der einfachste Weg ist es, dasjenige Verzeichnis als Symbolfenster oder im Explorer zu öffnen, in dem das neue angelegt werden soll. Dann drückt man die Taste 'Einf.' und trägt den gewünschten Namen in die Eingabebox ein, die sich automatisch öffnet. Statt die Taste zu drücken, kann man auch aus dem Pulldown-Menü "Datei / Neu / Verzeichnis" wählen oder den entsprechenden Eintrag aus dem Kontextmenü anklicken. Noch eine Möglichkeit: Wenn man die Symbolleiste nicht abgeschaltet hat, steht auch ein Funktionsknopf für die Aktion zur Verfügung.

    Umbenennen von Objekten

    Natürlich gibt es auch hier mehrere Wege zum Ziel. Zunächst muss man das Objekt markieren. Anschließend drückt man die F2-Taste oder wählt aus dem Kontextmenü oder dem Pulldown-Menü den passenden Eintrag aus. Stets erscheint die Eingabebox für den neuen Namen.

    Auffrischen des Symbolfensters

    Waren beim Ziehen von Objekten oder anderen Dateioperationen fremde Programme beteiligt, so muss der Inhalt des betreffenden Symbolfensters aufgefrischt werden. Dies geschieht mit Druck auf die F5-Taste, durch Anklicken des Menüeintrages "Ansicht / Auffrischen" oder durch einen Klick mir der linken Maustaste auf den linken Teil der Statusleiste des Symbolfensters.

    Der letztgenannte Weg genügt jedoch nicht, wenn der Explorer aktiv ist und Verzeichnisse hinzugefügt oder entfernt wurden.

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  • Internet

    Calmira kann Internet-Adressen wie Dateien bzw. Befehlszeilen interpretieren und ist so mit dem Web-Browser verbunden. Damit das funktioniert, sind die hierfür erforderlichen Einstellungen zunächst vorzunehmem. Es muss sich im Abschnitt [Internet] der CALMIRA.INI die zutreffende Angabe über Pfad und Programmnamen des Browsers befinden. Diese Eintragung kann man über die Systemeinstellungen vornehmen. Über die Registerkarte 'Erweitert' muss man den Abschnitt 'Internet' öffnen und dort die Daten eintragen. Man kann das Gewünschte auch mit Notepad direkt in die CALMIRA.INI eintragen.

    Beispiel für Netscape:

    [Internet]
    ServiceApplication=c:\netscape\comm\program\navstart
    CommandLine=c:\netscape\comm\program\navstart.exe -browser %url%
    Beispiel für Internet-Explorer:
    [Internet]
    ServiceApplication=c:\ie50\iexplore
    CommandLine=c:\ie50\iexplore.exe %url%

    Man muss darauf achten, dass der Pfad korrekt angegeben ist, aber die Dateiendung ".EXE" muss man bei der Zeile 'ServiveApplication' weglassen !
    Möglich, dass es sich als vorteilhaft für die Erkennung von Internet-Adressen erweist, wenn im genannten Abschnitt auch noch folgende Zeile untergebracht wird (ausprobieren):

    URLPrefixes=http:// ftp:// gopher:// news: file: mailto:

    Sind diese Einträge richtig angelegt so startet der Web-Browser, wenn eine Internet-Adresse in die Befehlszeile des "Ausführen"-Dialogs, eines Desktop-Symbols, eines Startmenü-Eintrages oder eines Alias eingetragen und abgeschickt wird.

    Übrigens kann Calmira auch "*.URL"-Dateien benutzen, deren Inhalt nach Art einer INI-Datei gestaltet ist und die z.B. folgende Angaben enthalten:

    [InternetShortcut]
    URL=http://vv-soft.de/prog/index.htm
    
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  • Beschreibungen für Dateien

    In dieser Version unterstützt Calmira noch keine langen Dateinamen, wie sie von späteren Windows-Versionen her bekannt sind. Aber das wird sich voraussichtlich in der nächsten Fassung ändern. Anstelle der langen Dateinamen kann Calmira jetzt schon mit "4DOS"-Beschreibungen umgehen.

    Da ich selbst die Notwendigkeit langer Dateinamen bisher nicht nachvollziehen konnte, habe ich mich auch mit den "4DOS"-Beschreibungen nicht beschäftigt.

    Aber Stephan Großklaß ist mit diesem Thema vertraut und hat dankenswerterweise ein Kapitel zu den Dateibeschreibungen beigesteuert.

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