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  • Calmira II. D / Die Einstellungen

    © 2001 VV-Software / Martin van der Veer
  • Inhalltsverzeichnis
     
    Calmira-System-Einstellungen
    Dateisystem-Eigenschaften
    Desktop-Einstellungen
    Startmenü-Einstellungen
    Eigenschaften des Papierkorbs
    Taskleiste-Einstellungen
  • Calmira-System-Einstellungen

    Mit diesem Dialog erhält man raschen Zugriff auf die wichtigsten Systemeinstellungen, die das Verhalten von Calmira bestimmen. Auf der Registerkarte "Allgemein" befindet sich unter Anderem eine Auswahlbox, welche die verschiedenen History-Listen anzeigen kann. In diesen Listen werden verschiedene bereits benutzte Auswahleinstellungen der diversen Dialoge gespeichert.

    Über das daneben angeordnete Papierkorb-Symbol kann die jeweils ausgewählte Liste gelöscht werden. Wieviele Einträge diese Listen höchstens haben sollen, lässt sich über die Registerkarte "Erweitert" einstellen. Im Abschnitt [Calmira] ist hierfür der Eintrag "MaxHistorySize" vorhanden.

    Die Registerkarte "Anzeige" dient zur Einstellung der Farben für verschiedene Bildschirmelemente; auch das Raster für die Darstellung der Symbole in Symbolfenstern wird hier definiert. Das hat übrigens keinen Einfluss auf den Abstand und die Anordnung der Desktop-Symbole, hierfür sind die Einträge "BrowseGridX" und "BrowseGridY" im Abschnitt [Display] der Registerkarte "Erweitert" zuständig.

    Auf der Registerkarte "Erweitert" ist für jeden Abschnitt der CALMIRA.INI ein Buchsymbol vorhanden, welches man per Doppelklick aufklappt. Sodann erscheinen die dort vorhandenen Einträge und können bearbeitet werden. Die Abschnitte (Buchsymbole) sind übrigens alphabetisch sortiert, die Einträge jedoch nicht.
    Wenn man hier Änderungen vorgenommen hat, sollte man immer den Knopf "Änderungen übernehmen" drücken. Gleichwohl werden nicht alle Änderungen sofort wirksam, bei einigen geschieht dies erst nach dem nächsten Calmira-Start.

    Wenn man die Einstellungen für die Farbdarstellung der Symbole des Startmenüs geändert hat, muss man anschließend die Startmenü-Einstellungen aufrufen und das Startmenü "erneuern".

    Nicht bei allen Einträgen ist es überhaupt sinnvoll, hier Änderungen vorzunehmen; denn sofern es sich um Einstellungen handelt, für die spezielle Dialoge zur Verfügung stehen, sollte man jene auch benutzen. Vom System verwaltete Einträge wie "Window Positions" und "Shortcut..." sollte man besser in Ruhe lassen.

    Die Registerkarte "Benutzer" ist zur Einrichtung einer "Multi-User-Umgebung" gedacht.

    Die Registerkarte "Netzwerk", die in der letzten Calmira-Version noch stets sichtbar war, erscheint jetzt offenbar nur dann, wenn tatsächlich eine Netzwerkumgebung vorhanden ist. Da ich kein Netzwerk habe, kann ich hierzu auch keine Tips absondern, sorry.

     
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  • Dateisystem-Eigenschaften

    Die Angabe "Inhalt neuer Fenster zeigen als..." gilt wirklich für alle Fenster, die man öffnet. Wer schon mal mit Windows 4.x oder NT zu tun hatte, weiß, dass man sich da die Karten legen kann... ich kenne niemanden, der den Trick beherrscht, auch in jenen Windows-Umgebungen ein einheitliches Erscheinungsbild der Verzeichnisfenster hinzukriegen. In Calmira ist das jedenfalls zuverlässig. Und trotzdem kann man - wenn man will - bestimmte Symbolfenster durchaus in abweichender Form öffnen. Man wird das insbesondere tun, wenn man Verzeichnisse mit Aliasen gefüllt hat, um von dort aus beispielsweise Scripts oder auch Internet-Adressen aufzurufen.
    Die Standardeinstellung gilt für alle Fenster, die aus dem Explorer oder über Desktop-Symbole sowie über die Tastenkombination Strg+Umsch+<Laufwerksbuchstabe> aus einem aktiven Symbolfenster aufgerufen werden.
    Aber es gibt andere Möglichkeiten:
    Calmira kennt die internen Befehle "$LargeIconFolder", "$SmallIconFolder" und "$ListFolder". Diese kann man in Startmenüeinträgen und in Scripts verwenden. Und da man einem Startmenüeintrag eine Tastenkombination zuweisen und ein Script über einen Alias starten kann, hat man doch die Möglichkeit, auch vom Desktop oder per Tastatur die gewünschten Fester in der bevorzugten Form zu öffnen.

    Auf der Registerkarte "Zubehör" stellt man den Standardbetrachter für 1) nicht verknüpfte Dateitypen und 2) für die mit "Ansehen" aus dem Kontextmenü der Arbeitsoberfläche geöffneten Dateien ein. Außerdem legt man hier fest, mit welchem Tool auf "Strg+U" reagiert werden soll; es bietet sich an, hier MWUNDEL.EXE einzuutragen. Weiterhin kann man ein Defragmentierungswerkzeug bestimmen, welches beim Klick auf das Laufwerkssymbol in den "Laufwerkseigenschaften" gestartet werden soll.

     
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  • Desktop-Einstellungen

    Dieser Dialog kann nicht nur aus dem Kontextmenü des Arbeitsplatzes, sondern auch aus dem der Arbeitsoberfläche geöffnet werden. Er verwaltet sozusagen das äußere Erscheinungsbild der Calmira-Oberfläche.

    Die Möglichkeit, Symbolfenster immer an demselben Ort wie zuvor zu öffnen, sollte man besser nicht wählen, denn das führt dazu, dass Calmira 1) bei jedem Öffnen eines Fensters in der CALMIRA.INI nach dem bisherigen Ort sucht und 2) beim Schließen jedes Fensters die Position speichert. Das verlangsamt den Zugriff mit der Zeit beträchtlich und bläht die CALMIRA.INI rasch auf.
    Nutzt man diese Möglichkeit trotzdem, so sollte man zumindest nach dem Löschen von Verzeichnissen die entsprechenden Einträge aus der INI-Datei entfernen.

    Die Voreinstellungen, die man aus der umfangreichen Liste der Möglichkeiten wählen kann, sollte man einfach mal ausprobieren um zu sehen, welche man benutzen möchte und welche nicht. Das ist meistens eine Geschmacksfrage.

    Einige Hinweise:

    Cursor animieren beim Ziehen
    Sollte es Probleme mit dem Grafiktreiber geben, was zum Flackern oder Verschwinden des Cursors führen kann, so wird empfohlen diese Option abzuschalten.

    Verzeichnisse im selben Symbolfenster öffnen
    Egal, welche Einstellung man wählt: Beim Doppelklick auf das zu öffnende Verzeichnis kann man durch Gedrückthalten der Alt-Taste jeweils die gegenteilige Aktion auslösen.

    Calmira-Fenster wie eigene Tasks behandeln
    Wenn man dies aktiviert, erscheinen alle Calmira-Fenster im Taskmanager. Gleichzeitig verschwindet die Möglichkeit, sie alle in den Vordergrund zu holen, indem man nur auf eines von ihnen klickt.

     
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  • Startmenü-Einstellungen

    Diesen Einstellungsdialog erreicht man am schnellsten, wenn man aus dem Kontextmenü der Taskleiste oder dem Kontextmenü des Arbeitsplatzes "Startmenü-Einstellungen" wählt. Der Dialog ist nicht modal, so dass man aus Symbolfenstern einfach Programme und Dokumente in den Baum des Startmenüs ziehen kann !

    Dass das Calmira-Startmenü seinem missratenen Neffen von Windows 4.x und NT haushoch überlegen ist, wird man auf den ersten Blick schon erkannt haben. Denn durch die Möglichkeit beliebig viele Separatoren einzubauen und auch den Verzweigungen eigene Symbole zuzuordnen, ist die Bedienung wesentlich ergonomischer.

    Einträge hinzufügen:
    Man kann das auf vier verschiedene Arten erreichen,
    1.   über die Symbolknöpfe "Eintrag hinzufügen" oder "Eintrag einfügen" der Funktionsleiste,
    2.   an passender Stelle rechts klicken und die entsprechende Auswahl aus dem Kontextmenü treffen,
    3.   Programm-Manager-Gruppen importieren (ebenfalls per Funktionsknopf oder per Menü)
    4.   Programme aus Symbolfenstern in den Dialog ziehen.

    Untermenüs erzeugen:
    Wird ein neuer Eintrag auf einen bereits bestehenden gezogen, so entsteht automatisch ein Untermenü. Wird der Untereintrag wieder entfernt, so wird das Untermenü wieder zu einem normalen Eintrag.

    Untermenüs auf mehrere Ebenen verteilen:
    Wenn ein Untermenü sehr viele Einträge hat, kann es - je nach Bildschirmgröße - wünschenswert sein, es auf zwei oder drei Spalten aufzuteilen. Dies macht Calmira nicht automatisch, sondern man muss dem Namen der entsprechenden Verzweigung einen Stern (Multiplikationszeichen) und die gewünschte Spaltenzahl voranstellen.
    Das sieht natürlich nur dann richtig gut aus, wenn alle Spalten gleichmäßig viele Einträge haben, also die Gesamtzahl der Untereinträge ein ganzzahliges Vielfaches der Spaltenzahl ist.

    Separatoren erzeugen:
    Enthält ein Eintrag als erstes Zeichen einen Bindestrich (Minuszeichen), so wird er als Separator angezeigt. Es ist daher unsinnig, solchen Einträgen weitere Inhalte zuzuweisen, da sie nicht angeklickt bzw. aktiviert werden können.
    Separatoren, die sich in derselben Ebene befinden, müssen unterschiedliche Namen haben. Man kann sie z.B. mit "-1", "-2", "-3"... usw. oder mit "-aa", "-ab", -"ac"... bezeichnen.

    Bearbeiten der Einträge:
    Am bequemsten ist es, den entsprechenden Zweig per Mausklick aufzuklappen und den gewünschten Eintrag dann mit rechts anzuklicken. Das Kontextmenü gibt Zugriff auf alle Funktionen.

    Verschieben und Kopieren der Einträge:
    Wenn man den Namen des zu bewegenden Eintrags mit der linken Maustaste greift, kann man ihn verschieben. Hält man die Strg-Taste dabei gedrückt, so wird er kopiert. Ist ein Eintrag innerhalb derselben Ebene kopiert worden, so muss er vor dem Schließen des Dialoges auch noch einen neuen Namen bekommen, da sich nicht zwei Einträge gleichen Namens in einer Ebene befinden können.

    Schnelles Hinzufügen:
    Anstatt den Dialog offen zu halten, kann man die gewünschten Objekte einfach aus einem Symbolfenster auf den Arbeitsplatz ziehen. Sie finden sich beim nächsten Öffnen des Dialogs am unteren Ende des Startmenüs an und man muss sie nur noch dahin schieben, wo man sie haben will.

    Erneuern:
    Wenn man Symbole oder Bitmaps verändert hat, die im Startmenü benutzt werden, so muss man die Checkbox "Erneuern" richtig ankreuzen. Sonst werden nur die innerhalb des Dialoges geänderten Angaben aufgefrischt. Dasselbe gilt, wenn man per Editor Änderungen in der START.INI vorgenommen hat. Allgemein kann empfohlen werden, das hin und wieder mal zu tun, weil so die Datei BMPCACHE.BMP aufgefrischt wird. Vergisst man das Erneuern also vor dem Sichern der Calmira-Systemdateien, so hat man bei eventuellem Rückgriff auf die Sicherung ein veraltetes Startmenü zur Hand.

     
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  • Eigenschaften des Papierkorbs

    Diesen Dialog kann man sowohl über das Kontextmenü des Arbeitsplatzes als auch das Kontextmenü des Papierkorbs erreichen, sofern er nicht versteckt ist, was man durch das Löschen seines Namens bewirken kann.

    Für die Symbole in der Listbox werden nur die allgemeinen Verzeichnis- und Dateisymbole verwendet, nicht die der (assoziierten) Programme.

    Die Aktivierung des Papierkorbs über den Radiobutton "In das Sicherungsverzeichnis verschieben" ist nur dann erfolgreich, wenn auch die Checkbox "Papierkorb für Löschoperationen benutzen" angekreuzt ist.

     
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  • Taskleiste-Einstellungen

    Das Öffnen des Dialoges geschieht über das Kontextmenü der Taskleiste oder des Arbeitsplatzes. Hier lässt sich festlegen, auf welche Weise die Taskleiste ihre Aufgaben erfüllt.

    Zunächst zur Animation: Wer schon mal mit Windows "98" gearbeitet hat, hat sich sicher auch schon über die "schmierende" und "unentschlossene" Animation der Taskleiste gewundert... das ist bei Calmira natürlich alles viel besser. Und vor allem: man kann den Schnickschnack immerhin abschalten...
    Außerdem gibt es noch eine ganze Menge weiterer Einstellungsmöglichkeiten auf der Registerkarte "Allgemein". Auch hier gilt: Ausprobieren und sehen, was einem gefällt.

    Die Registerkarte "Zusätzlich" listet die Programme auf, die aus der Systemablage gestartet werden können.
    Sie lassen sich von hier auf dieselbe Weise verwalten wie über die Registerkarte "Erweitert" der Systemeinstellungen.
    Außerdem kann man hier das Auffrischungsintervall einstellen, also festlegen, wie oft die Taskleiste aktualisiert werden soll. Dies betrifft die Darstellung der Hervorhebung der Symbole auf der Systemablage.

     
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