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  • Calmira II. D / Weitere Dialoge

    © 2001 VV-Software / Martin van der Veer
  • Inhalltsverzeichnis
     
    Laufwerks-Eigenschaften
    Verzeichnis-Eigenschaften
    Datei-Eigenschaften
    Auswahl-Eigenschaften
    Verknüpfungs-Eigenschaften
    Dateien suchen
    Programm ausführen
    Verzeichnis öffnen
    Öffnen mit ...
  • Laufwerks-Eigenschaften

    Dieser Dialog erscheint, wenn man im geöffneten Arbeitsplatz-Fenster aus dem Kontextmenü eines Laufwerks den Eintrag "Eigenschaften" wählt.

    Der Name des Laufwerks ist das MS–DOS–Label. Es können 11 Zeichen (keine Sonderzeichen) eingegeben werden.

    Klickt man auf das Laufwerkssymbol, so startet automatisch das Programm, welches man in den Dateisystem-Eigenschaften unter "Zubehör" definiert hat.

     
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  • Verzeichnis-Eigenschaften

    Wenn man in einem Symbolfenster aus dem Kontextmenü eines Unterverzeichnisses den Eintrag "Eigenschaften" wählt, erscheint dieser Dialog.

    Die Zeile "Hier klicken für Einzelheiten..." gibt Auskunft, ob das Unterverzeichnis in weitere Unterverzeichnisse verzweigt.

     
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  • Datei-Eigenschaften

    Der Dialog "Datei-Eigenschaften" erscheint beim Auswählen des Eintrages "Eigenschaften" aus dem Kontextmenü einer Datei, die in einem Symbolfenster angezeigt wird.

    Man erhält Auskunft über Typ, Größe, Bezeichnung und Erstellzeit der Datei und kann die Attribute ändern.
    Neben der Registerkarte "Allgemein" gibt es - je nach Art der Datei - noch weitere Karten, nämlich "Version" und "Verknüpfung".
    Die Karte "Version" ist nur dann vorhanden, wenn eine Datei eine Versionsinformation enthät, welche im Format des Microsoft Resource Compilers erstellt worden ist.
    "Verknüpfung" erscheint bei allen Dateien, die nicht als Programme (EXE, BAT, COM, PIF und ggf. SCR oder Weitere, je nach den in der WIN.INI hierfür vorgenommenen Eintragungen) klassifiziert sind.
    Die Verknüpfung zeigt an, mit welchem Programm diese Datei normalerweise geöffnet (bearbeitet) wird. Man kann Verknüpfungen mit den in der Registry bekannten Programmen und mit anderen Anwendungen erzeugen. Nimmt man selbst die Eintragung vor, so muss die eingegebene Befehlszeile den Zusatz "%1" an der Stelle enthalten, wo der Dateiname als Parameter übergeben werden soll.

     
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  • Auswahl-Eigenschaften

    Anstelle der Dialoge "Datei-" oder "Verzeichnis-Eigenschaften" erscheint diese Form, wenn nicht nur eine Datei oder ein Verzeichnis, sondern gleich mehrere Objekte markiert wurden.

    Wenn bei den Attributen nicht für alle markierten Objekte die gleichen Werte gefunden werden, so sind die entsprechenden Checkboxen nicht leer und auch nicht angekreuzt, sondern sie zeigen ein graues Raster.

    Durch Ändern des Zustandes der Checkboxen lassen sich die Attribute aller markierten Objekte auf einen Schlag ändern. Wenn das unbeabsichtigt passiert, kann es sein, dass Attribute bei Dateien gesetzt werden, bei denen das gar keinen Sinn hat.

     
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  • Verknüpfungs-Eigenschaften

    Dieser Dialog ist sowohl für Desktop-Symbole als auch für Aliase zuständig.

    Zur Bearbeitung der Eigenschaften von Desktop-Symbolen klickt man einmal links auf die Titelleiste des Symbols und bei Aliasen rechts auf das Symbol für den Alias um das Menü aufzurufen, aus dem man "Eigenschaften" auswählen kann.

    Nun kann man der gewählten Verknüpfung einen anderen Namen geben oder auch ein anderes Symbol zuweisen.
    Die Namensänderung wird man wohl immer zuerst vornehmen, wenn man die Verknüpfung durch Ziehen der Quelle erzeugt hat.

    Es ist aber auch möglich, Ziel und Typ der Verknüpfung vollkommen frei zu verändern.
    Wenn man nämlich mit der Maus auf das Beschreibungsfeld der zweiten Eingabezeile klickt, kann man den Typ unter "Befehlszeile", "Verzeichnis", "Laufwerk" und "URL" auswählen.

     
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  • Dateien suchen

    Dieser Dialog kann auf verschiedenste Arten geöffnet werden, nämlich aus dem Startmenü und aus den Kontextmenüs des Arbeitsplatzes und der Arbeitsoberfläche sowie mit der eingebauten Tastenkombination "Strg+F".

    Es können mehrere Suchmasken zugleich angegeben werden; allerdings wird dadurch der Suchvorgang entschieden verlangsamt, so dass dies nicht empfohlen wird.

    Neu in dieser Version ist die Möglichkeit, bei der Suche nach Dateien gleich einen Text mit auf die Reise durch den Datendschungel zu schicken, den man in einer der gesuchten Dateien vermutet... (wo, zum Teufel, war doch dieser Programmbaustein für die Stopuhr?).

    Dies geschieht über die Registerkarte "Erweitert". Die Listbox des Suchdialogs enthält anschließend nur die Dateien, die gleichzeitig den auf beiden Registerkarten angegebenen Suchkriterien entsprechen.
    Achtung: Der Suchtext wird nicht ungefähr, sondern genau mit dem Inhalt der Dateien verglichen, also führt zum Beispiel ein Leerzeichen zuviel bereits zum Misserfolg. Außerdem hat die Suche nur in solchen Dateien Sinn, die den gesuchten Text im ASCII-Format und nicht in komprimierter Form oder mit spezieller Sonderzeichendarstellung oder Textformatierung enthalten. Also in erster Linie in reinen Textdateien. Natürlich ist es auch ein gutes Hilfsmittel für die Suche in HTML-Seiten und RTF-Texten, wenn man weiß, wonach man sucht.

    Die Ergebnisse werden in der Reihenfolge angezeigt, wie sie physikalisch auf der Festplatte gefunden werden, Sortiervorgaben sind nicht möglich.

    Wird in einer Suchmaske kein Punkt angegeben, so werden alle Objekte gefunden, welche die angegebene Zeichenkette an irgendeiner Position enthalten. Bei der Suche nach "win" könnte das Ergebnis zum Beispiel "win.com", "windows", "win.ini" und "config.win" enthalten.

    Mit den Suchergebnissen können unmittelbar verschiedene Operationen ausgefürt werden. Zum Einen gibt es auf Rechtsklick das abgebildete Kontextmenü, zum Anderen kann man auch ein Objekt per Doppelklick öffnen oder mit Strg+Klick oder Umsch+Klick mehrere Objekte markieren. Sie können alsdann auf Symbolfenster oder Programme gezogen werden. Das Anlegen von Verknüpfungen ist jedoch von hier aus nicht möglich.

     
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  • Programm ausführen

    Auch diesen Dialog erreicht man aus dem Startmenü und aus den Kontextmenüs des Arbeitsplatzes und der Arbeitsoberfläche sowie mit der eingebauten Tastenkombination "Strg+R".

    Es können sowohl Windows-Programme als auch DOS-Kommandos ausgeführt werden. Kreuzt man "Im DOS-Modus neu starten" an, so wird Windows vorübergehend verlassen und nach Ausführung des DOS-Befehls wieder gestartet.

    Der Dialog kann auch dazu benutzt werden, ein Verzeichnis in einem Symbolfenster zu öffnen. Hierzu muss der Verzeichnisname (außer, wenn es sich um das Stammverzeichnis eines Laufwerks handelt) ohne (!)den abschließenden Backslash angegeben werden. Auch die über diesen Dialog bereits geöffneten Verzeichnisse können genau wie die gestarteten Programme aus der Auswahlliste nochmals aufgerufen werden.

     
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  • Verzeichnis öffnen

    Im Gegensatz zu dem vorstehend besprochenen Dialog "Programm ausführen" steht bei "Verzeichnis öffnen" keine Auswahlliste für die bereits einmal geöffneten Verzeichnisse bereit.

    Dafür bietet dieser Dialog aber eine andere vorteilhafte Möglichkeit: Man kann hiermit ein neues Verzeichnis erstellen. Dazu muss man den vollständigen gewünschten Pfad mit (!) dem abschließenden Backslash angeben.

    Auch hierfür gibt es übrigens eine eingebaute Tastenkombination, nämlich "Strg+O". Allerdings funktioniert die bei mir jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, nicht. Vielleicht hat ein anderes Programm sich die selbständig reserviert, ohne mich zu unterrichten. Sowas gibt's.

     
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  • Öffnen mit ...

    Der "Öffnen mit..."-Dialog hat gegenüber dem seines missratenen Neffen (Windows 4.x) einen großen Vorteil. Standardmäßig enthält er die Einträge der Registry. Definiert man aber über die "System-Einstellungen / Erweitert" oder den Abschnitt "File Viewers" der CALMIRA.INI eine eigene Liste der bevorzugten Anwendungen, so wird diese zuerst, also oberhalb der Registry-Einträge angezeigt.

    Die Sortierung bestimmt man selbst, denn die Einträge werden in derselben Reihenfolge angezeigt in der sie in der CALMIRA.INI abgelegt sind. Das erleichtert die Übersicht, wenn man die Programme nach Sachgebieten und/oder Häufigkeit der Benutzung sortiert.

    Will man wie im abgebildeten Beispiel gestrichelte Linien als Separatoren einbauen, so muss man diese per Editor in den Abschnitt [File Viewers] der CALMIRA.INI eintragen:

    [File Viewers]
    TextMaker= ....
    TextPad= .....
    usw ...
    -------------------------------------------------------------=
    Hex-Workshop= ....
    usw ....
    ------------------------------------------------------------=
    PaintShopPro= ....
    

    Die Linien müssen alle unterschiedlich lang sein und mit einem Gleichheitszeichen und einem festen Leerzeichen (Alt+0160) enden !

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